{"id":1185,"date":"2023-03-07T15:09:33","date_gmt":"2023-03-07T15:09:33","guid":{"rendered":"https:\/\/peterpodehl.com\/?page_id=1185"},"modified":"2025-02-25T17:30:07","modified_gmt":"2025-02-25T17:30:07","slug":"leseabende","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/webaid.it\/?page_id=1185","title":{"rendered":"Leseabende"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">***<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Leseabende<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">***<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Als Peter und Charlotte 1950 vom Weimarer Nationaltheater fortgingen nach Babelsberg, bestand der ganz gro\u00dfe Wille etwas gemeinsam aufzubauen.<\/h3>\n\n\n\n<p>Dieser Wille blieb zeitlebens bestehen, aber die Notwendigkeit, die heranwachsende Familie zu ern\u00e4hren, und Peters Unf\u00e4higkeit, sich politischen &#8211; oder auch nur konventionellen &#8211; Vorgaben unterzuordnen, sein gro\u00dfer Wunsch nach freiem Schaffen bremsten die Durchf\u00fchrbarkeit solcher Ziele.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich auch Peters Unf\u00e4higkeit, seine Produkte zu vermarkten. Man ist eben entweder k\u00fcnstlerisch oder kommerziell kreativ.<\/p>\n\n\n\n<p>1955 gingen wir auch von Babelsberg fort nach M\u00fcnchen; dort&nbsp; musste Peter Podehl, der immerhin schon zwei erhebliche Erfolge zu verzeichnen hatte, von vorne anfangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;<a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=177\">Kommen und Gehen<\/a>&#8220;, zwischen einem frischverliebten P\u00e4rchen in den Kriegsjahren, war ein St\u00fcck, das gleich nach dem Krieg und damit genau im richtigen Moment auf die B\u00fchne gekommen war und den Menschen aus dem Herzen sprach. Der Erfolg zu der damaligen Zeit war ermutigend. Nicht viel sp\u00e4ter wollte niemand mehr vom Krieg reden oder auch nur daran erinnert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;<a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=45\">Der kleine Muck<\/a>&#8220;, dessen Drehbuch Peter 4-h\u00e4ndig mit Wolfgang Staudte geschrieben hatte, war ein Welterfolg. In der &#8220;freien&#8221; Bundesrepublik jedoch wollte man keine Filme von den b\u00f6sen Kommunisten, weshalb das zauberhafte Produkt der Br\u00fcder und Schwestern im Osten den Wessis vorenthalten wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen beiden Erfolgen konnte Peter im Westen, in M\u00fcnchen also nicht punkten. Und au\u00dferdem musste er den Umgang mit den ganzen funkelnagelneuen Techniken des Fernsehens erlernen, weshalb er erstmal bei Fred Kraus landete, &#8220;Zwischen Halb und Acht.&#8221;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach &#8211; und auch gleichzeitig mit &#8211; unendlich vielen Arbeiten jeglicher Art und \u00fcberall in Deutschland fand er schlie\u00dflich im <a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=25\">Kinderfernsehen<\/a> fruchtbaren und dankbaren Boden f\u00fcr sein Schaffen bis Anfang der 90er Jahre. Da war er \u00fcber 70.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits fertig war 1955, als wir nach M\u00fcnchen kamen, das St\u00fcck &#8220;<a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=444\">M\u00f6glichkeiten<\/a>&#8220;, das aber nie auf die B\u00fchne kam. Wohl etwas zu intellektuell.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischendurch schrieb er &#8220;<a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=3087\">Eupa und Ro<\/a>&#8221; fertig. Dazu gibt es wunderbare Bilder von Erwin Hahs. Auch hier geht es noch um Kriegsbew\u00e4ltigung. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;<a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=1901\">Henriette Gusi\u010d<\/a>&#8220;, ein Theaterst\u00fcck, das Charlottes Unf\u00e4higkeit, sich als Schauspielerin den politischen Vorgaben unterzuordnen, zum Thema hat. Wohlgemerkt: Unf\u00e4higkeit, nicht nur Unwillen. Sie hatte deshalb das Weimarer Theater verlassen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Das sp\u00e4te Fr\u00e4ulein Pimpernell&#8221; <br>&#8220;Wunschdenkensende&#8221;  und  &#8220;Ich und fast alle meine \u00c4rzte&#8221; &#8211; Zwei Spielvorlagen f\u00fcr Werkstattb\u00fchnen<br>&#8220;Scheidung auf Probe&#8221;<br>&#8220;K\u00f6nig gefangen&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>In all diesen Theaterst\u00fccken gab es eine Rolle, die Charlotte auf den Leib geschrieben war. <\/p>\n\n\n\n<p>Und er schrieb St\u00fccke f\u00fcr &#8220;Leseabende&#8221;, die er, wie ja schon seit langem geplant, mit Charlotte veranstalten wollte. Beginnen wollten sie mit M\u00e4rchen. Sowas auch unentgeltlich an den Mann zu bringen, war alles andere als einfach, aber so einiges wurde in sp\u00e4teren Jahren dann eben doch mal hie und da vor kleinem Publikum vorgetragen und, Dank guter Geister,&nbsp; auch aufgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Also denn:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;M\u00e4rchen&#8221;  &#8211;  <em>Leider noch nicht verf\u00fcgbar<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pTedeoXNDW4\">Zitatenpudding<\/a>&#8221;  &#8211;  <em>zum Anh\u00f6ren und ein wenig auch zum Mitlesen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6lderlin: &#8220;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=C6xE3QXv56g&amp;t=97s\">Eine lehrte Ihn ganz, was Liebe sei<\/a>&#8220;. &#8211; <em>zum Anh\u00f6ren mit sch\u00f6nen Fotos von <a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=509\">Gianni Fenu<\/a><\/em><br>Gibt&#8217;s schon lange im Internet, mit wundervollem Erfolg, den Peter und Charlotte sich nie h\u00e4tten tr\u00e4umen lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;<a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=772\">Goethe, wie er nie im Schulbuch stand<\/a>&#8221;   &#8211;  <em>vorl\u00e4ufig nur zum Lesen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=C0N3PfBxtm4\">Wir leben, als schwebten wir nicht<\/a>&#8221;   &#8211;  <em>Bettina Fuchs spielt Fl\u00f6te dazu und auch da gibt es Fotos von <a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=509\">Gianni Fenu<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=3661\">Da lachten Philemon und Baucis<\/a> &#8211; Ein Versuch, die T\u00fccken des Alterns mit einem L\u00e4cheln auf die B\u00fchne zu bringen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Guten Tag, lieber Gott! Wie geht es deiner Frau? Wir haben schon lange nichts mehr von ihr geh\u00f6rt.&#8221;&nbsp;<br><em>Leider noch nicht verf\u00fcgbar<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Die Kom\u00f6die der Welt in Erwartung des Menschen&#8221;  <br><em>Leider noch nicht verf\u00fcgbar<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"> \u00a9 Claudia Podehl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*** Leseabende *** Als Peter und Charlotte 1950 vom Weimarer Nationaltheater fortgingen nach Babelsberg, bestand der ganz gro\u00dfe Wille etwas gemeinsam aufzubauen. 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