{"id":3350,"date":"2024-10-11T05:37:29","date_gmt":"2024-10-11T05:37:29","guid":{"rendered":"https:\/\/peterpodehl.com\/?page_id=3350"},"modified":"2025-02-25T06:13:53","modified_gmt":"2025-02-25T06:13:53","slug":"charlottes-spruche-zum-85-geburtstag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/webaid.it\/?page_id=3350","title":{"rendered":"Charlottes Spr\u00fcche &#8211; zum 85. Geburtstag"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">***<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>Aus gegebenem Anlass sagte Charlotte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Die Spr\u00fcche ihrer besonderen Art<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Herausgegeben von Ehemann Pepo <br>und <br>von ihm den geladenen G\u00e4sten vorgelesen<br>am 30. Mai 1997, <br><strong>zu ihrem 85. Geburtstag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=3354\">zur\u00fcck zu Charlotte<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Perspektive<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass gewisser Beschwernisse sagt sie: \u201eIch m\u00f6chte als Schmetterling durch den Rest meines Lebens flattern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Morgendliches<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich z\u00f6gerlichen Aufstehens frage ich sie: \u201eCharlotte, was h\u00e4ltst du davon, wenn ich jetzt&nbsp; Wasser f\u00fcr Fr\u00fchst\u00fccksgetr\u00e4nke aufsetze?\u201c Sagt sie: \u201ePeter, das ist eine Entscheidung, die Folgen f\u00fcr ganz Europa haben wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Anlass ist immer derselbe: ich wacher als sie: \u201eDu bist so mit Muskeln aufgeladen \u2013 und ich schlafe noch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sie anl\u00e4sslich des Fr\u00fchst\u00fccks etwas fragte, musste mit der Antwort rechnen:&nbsp; \u201eDas musst du mich fragen, wenn ich immateriell bin.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass von zu viel Wasser auf zu wenig Kaffe sagt sie: \u201eDas ist eine abgelabberte Inflation!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich morgendlicher Griffe meinerseits an ihr Knie, beim ersten Fr\u00fchst\u00fcck im Schlafzimmer, sagt sie: \u201eEin Knie ist ein Planet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Zweifel beim Fr\u00fchst\u00fccksgetr\u00e4nk sagt sie: \u201eMan kann Kaffee trinken, oder Tee, aber Beides hat hinten am Schwanz einen Widerhaken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Fr\u00fchst\u00fccks will sie Brot ger\u00f6stet. Ich frage, wie viel. Sagt sie: \u201eIch w\u00fcrde zwei r\u00f6sten, ich w\u00fcrde da nicht so rummagern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass des ersten Fr\u00fchst\u00fccks frage ich sie, ob sie Kandis in den Tee haben m\u00f6chte. Sagt sie: \u201eDu stellst zu hohe Anspr\u00fcche an mich am fr\u00fchen Morgen. Da muss ich ja Ja oder Nein sagen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich von Hygiene-Diskussionen sagt sie: \u201eIch putze mir immer morgens gleich die Z\u00e4hne. Die Schweine sind die anderen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Planungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich konjunktivistischer Pl\u00e4ne sagt sie: \u201eWenn ich heute flei\u00dfig w\u00e4re, h\u00e4tte ich viel zu tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich von Pl\u00e4nen in die Zukunft sagt sie: \u201eAn meinem n\u00e4chsten 80. Geburtstag.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass sch\u00f6ner Planungen sagt sie: \u201eWir wollen t\u00e4tig sein, arbeiten \u2013 du an deinen Dingen, ich an meinem Furiosum.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass zu erwartender Rombesucher, die stets mit W\u00fcrstchen empfangen werden, frage ich sie auf der Heimfahrt aus Hamburg: \u201eHolst du schon die W\u00fcrstchen aus dem Eisschrank?\u201c Ich meine: im Geiste. Sagt sie: \u201eDas habe ich gestern schon gemacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich h\u00e4uslicher Dispositionen sagt sie zu mir: \u201eLass die Betten jetzt. Die machst du nachher, wenn du den Tisch deckst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dimensionen des Marginalen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass k\u00e4tzlichen Wohlbefindens sagt sie: \u201eIn meinem Herzen sitzt irgend ein Geist, der mich leise erw\u00e4rmt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass aufgehender Mohnbl\u00fcten sagt sie: \u201eLass uns das mal verlusten!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich h\u00e4uslicher Behaglichkeit sagt sie einmal auf den untersten Treppenstufen hockend: \u201eIch wei\u00df nicht, warum ich in diesem Hause sitze und nicht in der Armenanstalt.\u201d&nbsp; Und aus \u00e4hnlichem Anlass ein anderes Mal: \u201eDu bist ein so unordentlicher Mensch \u2013 ich verstehe nicht, warum wir in diesem Hause wohnen? \u2026\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass vergangener \u00c4rgerlichkeiten sagt sie: \u201eEmotional geladene Asche.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich gro\u00dfer Unordnung spricht sie von einem \u201egekippten Ameisenhaufen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des Verzehrs einer Birne sagt sie: \u201eDie schmeckt wie ein ungel\u00fcfteter Schrank.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus eindeutig gegebenem Anlass sagt sie: \u201eWeil die Umst\u00e4nde so sind, wie sie sind, sind sie so.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass fragw\u00fcrdiger Werbung, die sie betrachtet, sagt sie: \u201cAlles L\u00fcgner und So-Tuer-als-Ob-er!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich temporaler Unsicherheit fragt sie: \u201cIst heute Samstag oder Sonntag?\u201c Ich muss antworten: \u201eFreitag.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt lange zur\u00fcck: Der Knabe Thomas hatte in Babelsberg Schwierigkeiten mit einem Altersgenossen, f\u00fchlte sich ganz ungerecht behandelt. Charlotte eilt emp\u00f6rt zum Vater des Kontrahenten und macht ihm heftige Vorw\u00fcrfe \u00fcber das Verhalten des Sohns. Der Mann reagiert nicht, weil er \u2013 was Charlotte nicht wusste \u2013 taub war; das macht sie noch zorniger. Sie schleudert ihm die gr\u00f6bste Beschimpfungen ins Gesicht, die ihr aus diesem Anlass einf\u00e4llt, wobei sie aber trotz allen Zorns darauf achtet, keine justitiable Verbalinjurie loszulassen: \u201eSie \u2013 Sie \u2013 Sie sind ein Adonis, sind Sie!!!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass ihrer Unf\u00e4higkeit, Demoliertes, Besch\u00e4digtes in den M\u00fcll zu tun, kommt sie auf wunderbare Wiederverwendungsgedanken: \u201eMan sollte dieses kleine Brett nicht wegschmei\u00dfen. Man k\u00f6nnte es noch benutzen, um mit dem Hammer Kolophonium darauf zu zertr\u00fcmmern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>An einem 19. Mai sagt sie: \u201cIch habe jetzt schon Abschiedsschmerz vom Mai.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich allgemeiner Weltzust\u00e4nde sagt sie: \u201eEs ist ja erstaunlich, wie das Negative einen ungeheuren Fra\u00df hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Einkaufens bei Dallmayr sagt sie: \u201eWir m\u00fcssen noch zum Gegenteil.\u201c Damit meint sie Woolworth.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass der Geburtstagsvorbereitungen zu ihrem 80. sagt sie: \u201eDenke ich an meinen Geburtstag, m\u00f6chte ich mich \u00fcbergeben, wenn ich was im Magen h\u00e4tte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich vieler famili\u00e4rer Beteuerungen, sie habe an ihrem 85. Geburtstag gar nichts anderes zu tun, als sich feiern zu lassen, sagt sie: \u201eIch muss alles tun, damit ihr mich feiern k\u00f6nnt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich topographischer Unsicherheit fragt sie: \u201eWo fahren wir heute hin?\u201c&nbsp; Ich sage: \u201eNach Sommerhausen.\u201c Sagt sie: \u201eUnd wo waren wir mal?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des Kaufs eines indischen Elefanten sagt sie: \u201eWir rauchen nicht, wir saufen nicht, wir fressen nicht, \u2013 warum sollten wir uns da nicht einen indischen Elefanten kaufen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie: \u201eNachsuchen um Audienzen beim lieben Gott.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Errata<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Versprechers in meinem Gebetstext lacht sie. Wieso?, da sie doch sonst eher \u00e4rgerlich \u00fcber dergleichen wird. Weil sie selber statt \u201eAmen\u201c beinahe \u201eGesegnete Mahlzeit\u201c gesagt h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des angels\u00e4chsischen Terminus trouble-shooter sagt sie: \u201eSchwabbel-Schuster.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass einigen Nachdenkens sagt sie: \u201eIch habe soeben einen Entschluss gefasst, der sich gewackelt hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass eines Unwohlgestimmtseins frage ich sie, ob ich ihr drei Liebeserkl\u00e4rungen von ihr vorlesen darf; sagt sie: \u201eNein, lass das, da muss ich mich geirrt haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich unserer \u00dcberfahrt nach Sardinien sagt sie, als weitab von allen K\u00fcsten eine fast unverst\u00e4ndliche noch dazu italienische Durchsage durch den Lautsprecher qu\u00e4kt: \u201eKann man hier irgendwo umsteigen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Konzert-Besuchs in Meran sagt sie apodiktisch: \u201eIch werde nicht applaudieren.\u201c Ich schaue sie sehr verwundert an. Sagt sie: \u201eDas ist mir zu anstrengend.\u201c Sie war dann die Letzte, die die H\u00e4nde nach dem Schlussapplaus senkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines etwas komplizierten Missverst\u00e4ndnisses beklagt sie sich, dass ich ihr Vorw\u00fcrfe mache. Ich bin etwas konsterniert: \u201eIch mache dir doch gar keine Vorw\u00fcrfe!\u201c Sagt sie: \u201eIch wei\u00df, dass ich gelogen habe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Aufr\u00e4umungsanlass gibt sie mir ein Handtuch. \u201eTu das da hin, wo es hingeh\u00f6rt.\u201c Ich frage: \u201eWo geh\u00f6rt es denn hin?\u201c Sagt sie: \u201eDet wee\u00df ich ooch nich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dr\u00e4ngendem Anlass sagt sie statt Eisenbahn: \u201eDas war aber allerh\u00f6chste Eisenzeit.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie: \u201eFang du mal nicht an, an mir herumzukritisieren &nbsp;\u2013 &nbsp;ich bin bon march\u00e9.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Ansprachen an den Herausgeber<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass meiner Leichtbeweglichkeit sagt sie: \u201eDu bist ein Wunderwerk an geschmeidiger Stabilit\u00e4t.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sage ich zu Charlotte, sie benehme sich, wie ein neunj\u00e4hriges M\u00e4dchen, h\u00f6chstens 9 \u00bd, sagt sie aus solchem Anlass: \u201ePass auf, dass du nicht wegen Verf\u00fchrung Minderj\u00e4hriger belangt wirst.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Ob das von ihr stammt, wei\u00df ich nicht: \u201eDu bist ein gescheutes Sal.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Anlass, mit mir fertig zu werden: \u201eDein Wesen ist wie aggressive Samt und Seide.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Gest\u00f6rtseins durch irgendwelche kritischen Bemerkungen von mir sagt sie: \u201eIch sitze hier am Tisch und du wartest mit einer negativen Vogelscheuche auf!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich einiger Nervosit\u00e4t sagt sie zu mir: \u201eDu mit deinen Nerven im R\u00fcckstand!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass spricht sie von meiner \u201eBreitwandpr\u00e4senz\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Zwangsgef\u00fchlen mir gegen\u00fcber sagt sie: \u201eDu diktatierst mir!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass gewisser Bemerkungen von mir mahnt sie: \u201eDas hast du mit lachendem Gesicht gesagt, aber unten im Bauch lag der Ernst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines oder mehrerer Blicke in meine Augen sagte sie vor sehr langer Zeit: \u201eVergissmeinnicht in Buttermilch.\u201c Jahrzehnte sp\u00e4ter sagt sie: \u201eVerblasste Vergissmeinnicht in Buttermilch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich sanfter Heilung sagt sie: \u201eDu bist f\u00fcr mich, was f\u00fcr einen angeschlagenen Magen fr\u00fchmorgens Haferflocken in Wasser gekocht sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich gewisser N\u00f6te sagt sie: \u201eEs ist nur gut, dass du ein Humorknecht bist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass gewisser widerspr\u00fcchlicher Einsch\u00e4tzungen kam es sogar zu einem Reim:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu bist ein Zuverl\u00e4ssigkeitspaket ,<\/p>\n\n\n\n<p>aber auch ein Gef\u00fchlsprolet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass \u00e4hnlicher Widerspr\u00fcchlichkeiten sagt sie: \u201eDu bist ein so undramatischer Mensch \u2013 Gott sei Dank! Gott sei Dank! -, dass du andauernd was an die Wand \u00f6len musst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass ihr l\u00e4stiger Verhaltensvorschriften sagt sie: \u201eLass mich in mich hineindampfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich gewisser Tendenzen von mir, anerkannt zu werden, sagt sie: \u201eAlter Lobgier!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass einer gewissen Teilnahmslosigkeit von mir sagt sie: \u201eNick mal nicht so bequem in deinem Gehirn!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich unseres An- und Umbaus hatte ich die B\u00fccher neu einzuordnen. Ich frage Charlotte, ob sie dazu irgendwelche Kriterien w\u00fcsste, da sagt sie: \u201ePass mal auf: Ordne mal die B\u00fccher ein, wie du das f\u00fcr richtig h\u00e4ltst. Und wenn ich dann mal was suche und nicht finde, dann schimpfe ich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Gespr\u00e4chs, in dem ich wohl nicht sehr sensibel reagierte, sagte sie: \u201eDu sollst mich nicht immer so herrschs\u00fcchtig durch die Gegend pfeffern!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Welchen Anlass mag es gegeben haben, von mir zu sagen?: \u201eDu bist ein gro\u00dfer humaner L\u00fcgner!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Sto\u00dfseufzers sagt sie: \u201cDass ich meine Not an die Wand deines K\u00f6rpers schmei\u00dfen kann\u2026!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Repliken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Wiegens sage ich: \u201eDu wiegst anderthalb Kilo mehr als ich.\u201c Prompt sagt sie: \u201eIch bin ja auch zehn Jahre \u00e4lter als du!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich n\u00e4chtlicher Unruhe sagt sie: \u201eDas ist keine Nacht!\u201c Frage ich: \u201eWas ist es denn?\u201c Sagt sie: \u201eGehacktes.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen frage ich sie: \u201eGehen wir denn nun zum Arzt oder nicht?\u201c Aus Zweifels Anlass sagt sie: \u201eIch befinde mich auf einer Schaukel.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass fragt sie am fr\u00fchen Morgen: \u201eWenn Herr Ziesler heute k\u00e4me, was sollte der denn dann machen?\u201c Herr Ziesler ist unser Mann f\u00fcr den Garten. Ich frage dagegen: \u201eWas soll er morgen machen?\u201c Sagt sie: \u201eDa h\u00e4tte ich 24 Stunden Zeit, um dar\u00fcber nachzudenken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass eines ihr hinterher \u00fcberfl\u00fcssig erscheinenden Halskettenerwerbs im sch\u00f6nen Edelsteinladen in Schliersee sagt sie zu Ihm: \u201eVerzeih, dass ich so habgierig war.\u201c Antwortet Er in ihr (persona): \u201eIch habe die Dinge ja gemacht, damit ihr sie liebt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Amor, Eros etc., auch die kleinen Schattenseiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass tiefen Einsteigens sagt sie den Ur-Satz: \u201eWir d\u00fcrfen eine Liebe leben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass freundlicher Retrospektive sagt sie: \u201eIch will sie alle haben, die auf so wunderbare Weise um mich versammelt waren. Es war kein Kindergarten, es war ein Menschengarten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie sich aus \u00fcber uns beide: \u201eGib mir deinen R\u00fccken. Ich m\u00f6chte von deiner unempfindlichen Kraft profitieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sto\u00dfseufzer anl\u00e4sslich liebevoller Aktivit\u00e4ten: \u201eIhr seid alle so verw\u00f6hnt durch meine seelischen Spendierhosen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich der Sorge, Damen k\u00f6nnten sich zu auff\u00e4llig um den Witwer k\u00fcmmern, sagt sie: \u201eDenen werde ich aus dem Jenseits meine Krallen zeigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Sonntags fragt sie: \u201eWen rufen wir an?\u201c Ich frage zur\u00fcck: \u201eM\u00fcssen wir wen anrufen?\u201c Sagt sie: \u201eM\u00fcssen wir nicht. Aber wir k\u00f6nnten eine Menschenpflege betreiben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich der ungebrochenen Kontinuit\u00e4t ihres sinnlichen Begehrens findet sie die \u00dcberschrift \u00fcber ihrer Existenz: \u201eIch bin eine b\u00f6hmische Ursuppe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Selbsteinsch\u00e4tzungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Altersbedenken, vor allem des nachlassenden Ged\u00e4chtnisses, sagt sie: \u201eDas Farbband auf meiner Schreibmaschine wird alt und druckt nicht mehr richtig, die Schrift verblasst\u2026\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass depressiver Neigungen sagt sie: \u201eEs morscht alles auseinander.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich einigen Zorns sagt sie: \u201eMein Schimpfen hat mit meiner Explosionskraft zu tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass gewisser Ver\u00e4nderungen sagt sie: \u201eBei mir hat sich der Rundhorizont verschoben. Ich habe eine v\u00f6llig andere Dekoration in meinem Gehirn.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich seelischen Unwohlseins sagt sie: \u201eIch habe einen Bauchgeist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich kommunikativer Erw\u00e4gungen sagt sie: \u201eIch hatte eine Neigung, immer alle zu bewundern. Das tue ich jetzt nicht mehr. Ich bewundere mich!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass von Erinnerungsbefall spricht sie von vielen schmerzhaften Erlebnissen. Ich wende ein, dass es doch auch viele freundliche Erinnerungen gibt. Sagt sie: \u201eDie schmerzen doch auch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie: \u201eIch bin eine sehr billige Frau.\u201c Ich bekr\u00e4ftige: \u201eJa, Charlotte, das stimmt!\u201c Sagt sie: \u201eDas muss anders werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass gewisser kleiner Einsamkeitsgef\u00fchle sagt sie: \u201eGibt es jemanden, der mich eigentlich anrufen m\u00fcsste?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass unachtsamen Umgehens mit zerbrechlichen Beh\u00e4ltnissen sagt sie: \u201eIch hatte eine Clairvoyance: Ich wei\u00df jetzt, warum ich so empfindlich bin, wenn Mitmenschen mit Porzellan oder Glas nicht achtsam umgehen. Es ist meine Herkunft: Tochter eines Glasmachers, der ein Einweckglas, das er aus dem Keller geholt hatte, mit solcher Behutsamkeit auf den Tisch stellte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eigener Erkenntnisfragen bekennt sie: \u201eDie Grundlagen des Abenteuers sind bei mir stabil.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie: \u201eIch bin zu klug, um dumm zu sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Wartens auf einen s\u00e4umigen Handwerker geht sie Einkaufen: \u201eIch muss mich h\u00fcten, auf ihn zu warten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich einer etwas schrecklichen Werbe-Beschreibung von Reformkost \u2013 es geht um \u201eTomatenecken\u201c \u2013 sagt sie: \u201eTomatenecken gehen mir zu den Ohren rein und tun mir auf den Z\u00e4hnen weh.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich guter Verfassung sagt sie: \u201eEine leichte Decke von Glanz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich innerer Drangsale sagt sie: \u201eIch bin so, dass ich nicht wei\u00df, wie ich bin.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Gespr\u00e4chs \u00fcber die Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen sagt sie selbsterkennerisch: \u201eDie bei\u00dfen bei mir auch auf eine harte Brotrinde.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich guter Verfassung sagt sie: \u201eRund um die Uhr gut ge\u00f6lt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich mancher innerer Not sagt sie: \u201eMeine Seele ist entz\u00fcndet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie: \u201eIch habe mir mein Leben zusammengebetet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass einer Rekonvaleszenz sagt sie: \u201eIch denke an rosa Frottee. Und wenn man an rosa Frottee denkt, kann das nur sein, weil es einem besser geht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meteorologisches<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass eines Sommersonnenw\u00e4rmeaufenthalts auf dem Balkon \u2013 und ich will saugen \u2013 sagt sie: \u201eSauge mal jetzt nicht. Saugen kannst du auch im Winter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Spaziergangs in der Schneek\u00e4lte sagt sie: \u201eWir machen einen Prisma-Spaziergang.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich unserer Osterferien in La Madrague sagt sie: \u201eDas Klima ist wie \u00d6l auf eine rissige Haut.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich kleinen Ausgehens frage ich: \u201eBrauche ich eine Krawatte?\u201c Sagt sie: \u201eBei dem Wetter nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich meiner Frage, ob wir mal beim Essengehen den Griechen ausprobieren wollen, sagt sie: \u201eNein, da muss das Wetter gut sein, wenn wir das machen.\u201c \u2013 \u201eWieso das denn?\u201c frage ich. Sagt sie: \u201eJa, wenn das irgendwie schief geht, und wir gehen raus, und es scheint die Sonne, dann ist das nicht so schlimm.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die weniger lieben Liebeserkl\u00e4rungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich ihr l\u00e4stig erscheinender verbaler Argumentationen sagt sie: \u201eWas du zusammenredest! \u2026 Du sagst dauernd, du musst saugen! Und dabei dr\u00fcckst du auch noch die Knie durch!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich deplacierter Witzchen von mir sagt sie: \u201eSei nicht so albern! Du h\u00e4ttest Opernbuffo bleiben sollen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich der Entdeckung eines kleinen Haarb\u00fcschels auf meiner Nase sagt sie: \u201eIch will nicht einen Mann neben mir liegen haben, der sich auf der Nase einen Pelzmantel wachsen l\u00e4sst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Abh\u00e4ngigkeits\u00fcberlegungen sagt sie: \u201cZwinge mich nicht, dir aus der Hand zu fressen.\u201c Oder auch: \u201eDu diktatierst mich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass von als N\u00f6tigung empfundenen \u00c4u\u00dferungen von mir sagt sie: \u201cDu deckst immer mit deinem Hammer mein Gehirn alles zu, l\u00e4sst mir gar keine kleine Pflanzen mehr wachsen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Kritik an meiner plakativen Redeweise, die wenig einf\u00fchlsam sein mag, sagt sie: \u201cDu kannst der F\u00fclle meiner Seelenkurven gar nicht folgen. Du quatschtst sie kaputt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass fl\u00fcchtigen \u00c4rgers sagt sie: \u201cIch bin lauter dummen M\u00e4nnern verheiratet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcbergang von den weniger lieben Liebeserkl\u00e4rungen zu den lieben Liebeserkl\u00e4rungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich gewisser Heftigkeiten bitte ich um freundlichere T\u00f6ne. Das l\u00f6scht die Heftigkeit nicht, aber sie spendet den barschen Trost: \u201eIch lieben dich. Das reicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die lieben Liebeserkl\u00e4rungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass von Wohlgestimmtsein sagt sie zu mir: \u201eDu \u00f6lst mich ein mit ironischem Balsam.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie: \u201cWenn du nicht da bist, das ist als wenn der Ofen aus ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Erw\u00e4gungen zu meinem Schreiben benutzt sie das Wort \u201eHeilig\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Liegens im Ehebett sagt sie: \u201cIch habe meine Liebe gleich nebenan.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich schmerzlindernder Aktivit\u00e4ten von mir sagt sie: \u201cDu bist am Lebensende meine Mutter, die ich am Lebensanfang nicht gehabt habe.\u201d (Ihre Mutter starb 1915, als sie 3 Jahre alt war.)<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich guter Einwirkungen sagt sie: \u201cPsychisch bist du meine Hamamelis.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Liebesanlass sagt sie: \u201cDu mein Herz, auf das ich gebettet bin.\u201c Oder auch: \u201eAch du mein Herz, mein dickes Herz.\u201c Oder auch: \u201cDu bist mein lieblicher Herzensschatz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Einschlafens durch Schmiegen an meinen R\u00fccken \u2013 wir nennen das aus unerfindlichen Gr\u00fcnden \u201aCello\u2018 oder aus etwas verst\u00e4ndlicheren Gr\u00fcnden \u201aKlagemauer\u2018 \u2013 sagt sie beim Aufwachen: \u201eDein R\u00fccken ist ein Wunderwerk.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie: \u201cWir hatten heute Nacht ein Herz-an-Herz-Gespr\u00e4ch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Liebeserkl\u00e4rung kleidet sie in folgende Worte: \u201eDu bist Aspirin, du bist mein Kytta-Balsam, du bist mein Obstessig, du bist mein geliebtes Herz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einschub<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier erlaubt sich der Herausgeber eine seinerseitige Liebeserkl\u00e4rung: \u201eIch brauche dich. Nichtchaotisch bin ich selber.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fortsetzung der lieben Liebeserkl\u00e4rungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus gegebenem Anlass sagt sie: \u201cDeine poetische Landschaft ist der Boden, auf dem ich meine Seele placiert habe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich eines Streits ging Charlotte allein zur Gro\u00dfhesseloher Br\u00fccke. Ich konnte nicht folgen, weil der Maler im Hause war. Als sie zur\u00fcckkam, sagte sie: \u201cDeine geschmeidige vorhandene Person war bei meiner R\u00fcckkehr f\u00fcr mich wie eine beruhigende Wundert\u00fcte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass meiner Frage, warum sie denn lache, sagt sie: \u201cIch lache, weil ich dich liebe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Religion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich Sinnierens \u00fcber ein Bibelwort verwandelt sie es durch ihren Eigennamen in die pers\u00f6nliche Ansprache: \u201eIch habe dich bei deinem Namen gerufen, Charlotte, du bist mein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">\u00a9 Charlotte<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=3746\">Die Antwort auf der Stra\u00dfe<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Noch mehr Spr\u00fcche von Charlotte:<br><a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=3343\">Am Ende eines \u00fcbervollen Lebens<\/a>\u00a0\u2013 posthum ver\u00f6ffentlicht zum 90. Geburtstag<br><a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=3346\">Zum 80. Geburtstag<\/a>\u00a0\u2013 gelesen von Peter und Charlotte am 30. Mai 1992<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/webaid.it\/?page_id=1903\">Claudias Klappentext zu Henriette Gusic<\/a>\u00a0\u2013\u00a0<br>\u201cHenriette Gusic\u201d, die ziemlich wahre Geschichte von Charlottes B\u00fchnenabgang, da sich ihr Schauspielerinnenherz der anrollenden totalit\u00e4ren Macht nicht untertan machen wollte\/konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*** Aus gegebenem Anlass sagte Charlotte Die Spr\u00fcche ihrer besonderen Art Herausgegeben von Ehemann Pepo und von ihm den geladenen G\u00e4sten vorgelesenam 30. Mai 1997, zu ihrem 85. Geburtstag zur\u00fcck zu Charlotte Perspektive Aus Anlass gewisser Beschwernisse sagt sie: \u201eIch m\u00f6chte als Schmetterling durch den Rest meines Lebens flattern.\u201c Morgendliches Anl\u00e4sslich z\u00f6gerlichen Aufstehens frage ich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3354,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3350","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3350"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3350\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3822,"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3350\/revisions\/3822"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3354"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/webaid.it\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}